Montag, 31. August 2015

Botanischer Garten - eine Bilderflut

Genau Sonntag vor einer Woche war ich mit Familie im Botanischen Garten. Obwohl ich nicht alleine unterwegs war, sind es doch erstaunlich viele Fotos geworden. Trotz strenger Aussortierung sind so viele Bilder übrig geblieben, dass es heute fast nur Fotos und ausnehmend wenig Text geben wird.

Ein erster Blick in den Botanischen Garten.
Georg Schweinfurth - Afrikaforscher - Ehrengrab
Blick auf eines der Gewächshäuser
Christusdorn - Euphorbia milii
Didierea trollis
Zu der oben gezeigten Didierea trollis habe ich eine interessante Seite gefunden, die ich Euch nicht vorenthalten will: Gutenberg-Universität Mainz - Didierea trollis
Erhabene Aloe - Aloe excelsa
Eine der unzähligen Sukkulentenarten
Total interessant fand ich, dass Kakteen Holz bilden können. Damit ich mir die Erklärung dazu sparen kann, liefere ich das Erklärschild gleich mit.



Nicht aus Schönheitsgründen aufs Foto gebannt, wurde folgende Pflanze! Da reizte mich schlicht der Name. Möglicherweise hat die Tatsache, dass ich Hunger hatte, zur Entstehung des Bildes beigetragen.


Geschmückter Sternkaktus - Astrophytum ornatum
Geschmückter Sternkaktus - Astrophytum ornatum
Wohl eines meiner Lieblingsbilder ist die Aufnahme der Blüten des Geschmückten Sternkaktus!
Geschmückter Sternkaktus - Astrophytum ornatum Blüte
Kap-Bleiwurz - Plumbago auriculata
Wunderschöne blaue Blüten - Uganda Losstrauch - Rotheca myricoides
Afrikanische Skabiose - Scabiosa africana mit Bienenbesuch
Mottenkönig - Plectranthus fruticosus
Wächst massenhaft in Australien, habe ich mir sagen lassen! Der Anblick von Baum und Blüten rief Kindheitserinnerungen bei einer meiner Begleiterinnen hervor!

Blüten der Geschnäbelten  Akazie - Acacia rostellifera
Rhododendron simsii
Treppe zu einer der Aussichtsplattformen
Die nächsten beiden Bilder, bzw. die Orte, an denen sie aufgenommen wurden, haben mir Bauchschmerzen verursacht! Wasser ohne eine vernünftige Brücke! Trittsteine, die man verfehlen kann. Nichts, worauf ich wild bin. Trotzdem habe ich es gewagt und bin heil auf der anderen Seite angekommen. Mir reicht das als Abenteuer voll und ganz! 

Wasserfall und Teich im Gewächshaus
Teich mit Goldfischen und Trittsteinen
Hier ein Blick von der Aussichtsplattform in das Obergeschoss des Gewächshauses. Keine Ahnung, was ich da fotografiert habe! Aber es sieht gut aus! 😀


Wer kennt Baum, nennt Blüte und Frucht?
Nichts geht über das leibliche Wohl und so zeigen die nächsten Aufnahmen Pflanzen, die zu unserer Ernährung beitragen!

Blüte der Yams - Luftkartoffel - Dioscorea bulbifera
Bananenstaude - Musa mit Früchten
Arabica-Kaffee - Coffea arabica
 Orchideen

In tiefem rot blühende Dendrochilum minimiflorum
Gefleckte Brasiliorchis - Brasilorchis picta
 Blick von oben ins Gewächshaus

Auf den ersten Blick kaum zu entdecken - eine riesige rote Blüte
Aus der Nähe betrachtet nicht weniger eindrucksvoll
Und weiter geht es!

Bromelie mit Miniteich und weißen Miniblüten
Roter Katzenschwanz - Acalypha hispida
Blüte der Bärtige Kostwurz - Costus barbatus
Die seltsamen Blüten der Bärtigen Kostwurz - Bärtige Kostwurz - Costus barbatus

Wer weiß, wie diese wunderschön blühende Bromelie? heißt, darf dies gerne als Kommentar posten!
Verschiedenfarbige Lanzenrosette - Aechmea miniata
Mit dem Bild des Wasserlaufs nehmen wir Abschied vom Gewächshaus
Im Außengelände des Botanischen Gartens

Seerosenteich am späten Nachmittag
Duftender Phlox
Der von Palmen gesäumte Weg vermittelt Urlaubsfeeling
Ein Blick zurück auf die Gewächshäuser mit dem Café
Das fotografierte Schildchen dieser zart blühenden Pflanze wurde leider total unscharf, so bleibt es ein gelb blühendes Irgendwas.
Ein paar schöne Rosen fast zum Schluss




Diese Rosen nennen sich "Gruß aus Aachen", der Grund, warum sie unbedingt abgelichtet werden mussten.
Ein Toilettenhäuschen, das aus dem üblichen Rahmen fällt.
Unbekleidete Dame vor einer Eberesche
Als Abschiedsgruß ganz zum Schluss

Sonnenblumenfeld
Eine Sonnenblume als Abschiedsguß an einen wunderschönen Tag!
Wer weiß, wie die Pflanzen heißen, deren Namen ich leider nicht herausbekommen konnte, ist hiermit herzlich eingeladen und aufgefordert, mir die Antwort/en als Kommentar/e zu hinterlassen! Ich freue mich über jede Pflanze mit der richtigen Bezeichnung!


Herzlichste Grüße

Ariana



© Foto & Text by Ariana Lazar 31/08/2015

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Mittwoch, 26. August 2015

Impressionen

Für zwischendurch ein paar Foto-Impressionen des heutigen Tages.

Überlebenswille



 Verzweigungen


 Liebe


 Abendstimmung am Kanal


 Der Mond ist aufgegangen


Mondschein-Serenade eines Sommerabends


Ein ganz normaler Tag!

Lieben Gruß

Ariana

 
© Foto & Text by Ariana Lazar 26/08//2015

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Dienstag, 25. August 2015

Köln und das Wollfestival

Nachdem ich vorige Woche Freitag eine Stippvisite in Aachen eingelegt hatte, gehörten Samstag und Sonntag der Stadt Köln und dem dort stattfindenden Wollfestival.

Diesmal sind relativ wenige Bilder entstanden und der für Köln so typische Dom fehlt dabei gänzlich. Das lag zum Einen an der am Samstag herrschenden Hitze, zum Anderen daran, dass ich eine wirklich schlechte Nacht hinter mir hatte.

Mein Hotel lag anscheinend, wie ich später erfahren habe, mitten in der Kölner Partymeile und so war an Schlaf in den Nächten nicht wirklich zu denken. Es gab zwar Schallschutzfenster, aber die reichten nur aus, den schlimmsten Lärm abzuhalten und ohne zusätzliche Ohrstöpsel war das Gegröle der zwei Häuser weiter Feiernden immer noch zu hören.

In der ersten Nacht gab es ein einziges Fenster auf und Fenster wieder zu und Ohrstöpsel rein. Um bei geschlossenen Fenstern zu schlafen, war es viel zu heiß und bei geöffneten Fenstern unerträglich laut.

Eins durfte ich mit Sicherheit feststellen: Die Kölner Kneipengänger haben Ausdauer! Erst gegen fünf Uhr morgens wurde es endlich leiser und ich konnte wenigstens ein bisschen Ruhe finden.

Wer demnach jetzt typische Kölner Ansichten erwartet, wird eher enttäuscht sein.

Nach dem sehr späten Frühstück, das übrigens ausgezeichnet war, bin ich dann langsam vom Friesenwall in Richtung Sportmuseum geschlendert.



Vielleicht war mein Wunsch nach etwas mehr Ruhe und einem guten Latte macchiato ausschlaggebend, dass ich das etwas versteckt liegende Café Stanton hinter der Antoniterkirche in der Schildergasse fand. Zu meiner Freude verließ gerade ein Paar das Café, sodass ich einen Sitzplatz auf der ansonsten voll besetzten Terrasse ergattern konnte. 


Blick vom Café auf die Kirche
An dem Vierertisch war noch Platz frei, so dass ich eine Platz suchende Frau an meinen Tisch gebeten habe. So kam ich nicht nur zu einem wirklich guten Latte macchiato, sondern auch zu einem äußerst netten Gespräch!


Nach dieser Stärkung ging es durch die Einkaufsstraßen und am Rhein entlang weiter meinem ursprünglichen Ziel entgegen.

Dabei begegnete ich einem riesigen Gorilla, sah einen verzweifelten und vergessenen Weihnachtsmann beim Versuch den rettenden Balkon zu erreichen und erblickte das wohl schmalste Hotel Kölns.





Bevor ich den Rhein erreichte, fiel mein Blick auf den rostigen Solarvogel, der laut der Künstlerseite eine Flügelspannweite von stolzen 650 cm aufweist.


Die weißen Woken an dem blauen Himmel bildeten den perfekten Hintergrund für den Rhein mit seinen Schiffen und Brücken.



Rechts sieht man den "Bug" des Schokoladenmuseums
Erblickt man den Turm der Hafenterrassen, weiß man, dass das Ziel in wenigen Minuten erreicht ist. Nur noch über eine schmale Brücke und das Sportmuseum, in dem das Wollfestival seine Tische aufgestellt hatte, ist in Sichtweite.



Ganz links sieht man das Sportmuseum
Drinnen fand ich dann ein Stückchen vom Paradies für Wollfreunde! Ein Meer von Wolle in allen erdenklichen Farben bot sich mir dar. Um mich herum außschließlich glückliche und sehr entspannte Gesichter! Da habe ich mich lange aufgehalten, Wolle bestaunt und natürlich auch welche gekauft! 





Von dem Kaffee dort und dem gemütlichen Weg zurück ins Hotel existieren keine weiteren Bilder. Ich war müde, glücklich und habe irgendwo unterwegs noch meinen Hunger gestillt, bevor ich gegen 23 Uhr wieder im Hotel landete.

Für Sonntag hatte ich nicht nur einen Bummel durch die Kölner Altstadt, sondern natürlich auch viele weitere Fotos geplant. Dieses Vorhaben fiel jedoch im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser! Es regnete ununterbrochen in Strömen und die Temperatur lag bei 15 Grad Celsius! 

Ich war glücklich, dass ich mein Regencape dabei hatte, sonst wäre es kritisch geworden, denn meine Strickjacke hatte den Weg in meinen Koffer verweigert und lag ungerührt zu Hause!

So bin ich also den gleichen Weg, den ich Samstag bei Sonnenschein genießen konnte, am Sonntag durch die von oben kommenden Wassermassen gelaufen.

Dafür war der gebuchte Workshop mit Tanja Osswald ein absolutes Highlight der Reise. Da ich die einzige Teilnehmerin war, bekam ich sozusagen einen Exklusiv-Workshop! Da Tanja eine sehr sympathische und liebenswerte Frau ist, hat mir der Workshop einen Heidenspaß gemacht und ich würde jederzeit wieder einen Kurs bei ihr buchen!

Abschiedfotos bei Regen




Montag früh ging es wieder Richtung Heimat, wo mich statt der kühlen 13 Grad, die mich in Köln verabschiedet hatten, Temperaturen um die 30 Grad begrüßten.

Alles in allem war es ein gelungenes Wochenende und ich hoffe, dass ich nächstes Jahr zum Wollfestival wieder in Köln sein kann.

P. S. Viele liebe Grüße an Frau Faber, deren Vorname ich leider vergessen habe, die in Köln als Verkäuferin im Oh!Calcutta arbeitet! Ich habe das nette Gespräch sehr genossen!

Auf ein baldiges Wiedersehen in Köln

Ariana



© Fotos & Text by Ariana Lazar 25/08/2015

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Sonntag, 23. August 2015

Stippvisite in der Reiterstadt Aachen

Voriges Wochenende war ich in Köln, um es mir beim Wollfestival gut gehen zu lassen. Da ich schon am Freitag angereist war, blieb mir am Nachmittag genügend Zeit für einen Abstecher in meine alte Heimatstadt.

In Aachen finden gerade die Reit-Europa-Meisterschaften statt, dafür fehlte mir jedoch die Zeit, ich wollte nur ein wenig durch die Stadt schlendern.

Leider haben die Aachener die Pferdegruppe, die man eigentlich als Erstes sehen sollte, wenn man den Bahnhof verlässt, nach einer Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes, sehr an den Rand gestellt. Was ich schade finde, denn sie sollten die Bedeutung Aachens als Reiterstadt hervorheben, dem wird dieser neue Stellplatz nicht gerecht.

Pferdegruppe auf dem Bahnhofsvorplatz - Künstler: Bonifatius Stirnberg
Auf dem folgenden Bild kann man gut erkennen, wie ungünstig der neue Standort der Pferde nach der Neugestaltung des Platzes ist. Auf älteren Postkarten ist noch die wesentlich zentralere Platzierung der Gruppe zu sehen. Hier zum Beispiel: Pferdegruppe am Aachener Hauptbahnhof

Trotz der an diesem Tag herrschenden Hitze bin ich dann durch die Stadt gelaufen. Natürlich dürfen die dazugehörigen Fotos nicht fehlen.

Theater
Elisenbrunnen
Elisenbrunnen
Pferd in einer Einkaufspassage
Eigenartiger Blick auf den Aachener Dom - Das einzige Domfoto des Tages!
Wer nach Aachen kommt, kommt an Printen nicht vorbei. Schon gar nicht, wenn die Schaufenster so eine Aussicht auf das bekannte Gebäck liefern, dass man hier das ganze Jahr über käuflich erwerben kann!

Printen in einer Schaufensterauslage
Äußerst beliebt bei Groß und Klein ist der Puppenbrunnen, dessen Figuren sich bewegen lassen!

Der Puppenbrunnen in ganzer Pracht
Der Harlekin repräsentiert die Kultur 

Danach habe ich mich auf den Markt in ein Eiscafé gesetzt und meine schmerzenden Füße ausgeruht, immerhin ging es am Abend wieder zu Fuß zurück zum Bahnhof. Vom Bahnhofsvorplatz stammen darum auch die letzten Bilder des Tages.

Bahnhofsvorplatz in Aachen
Lampe? Kunstobjekt?
Der Blick in den Himmel am Ende eines schönen Tages
Ein schöner, wenn auch sehr anstrengender Tag ging damit zu Ende! Danach ging es zurück nach Köln, wo an den nächsten beiden Tagen viele entspannende Stunden und nette Menschen auf mich warteten.


Lieben Gruß

Ariana

P.S. Aachen ist immer eine Reise wert!


 
© Foto & Text by Ariana Lazar 23/08/2015

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