Mittwoch, 26. August 2015

Impressionen

Für zwischendurch ein paar Foto-Impressionen des heutigen Tages.

Überlebenswille



 Verzweigungen


 Liebe


 Abendstimmung am Kanal


 Der Mond ist aufgegangen


Mondschein-Serenade eines Sommerabends


Ein ganz normaler Tag!

Lieben Gruß

Ariana

 
© Foto & Text by Ariana Lazar 26/08//2015

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Dienstag, 25. August 2015

Köln und das Wollfestival

Nachdem ich vorige Woche Freitag eine Stippvisite in Aachen eingelegt hatte, gehörten Samstag und Sonntag der Stadt Köln und dem dort stattfindenden Wollfestival.

Diesmal sind relativ wenige Bilder entstanden und der für Köln so typische Dom fehlt dabei gänzlich. Das lag zum Einen an der am Samstag herrschenden Hitze, zum Anderen daran, dass ich eine wirklich schlechte Nacht hinter mir hatte.

Mein Hotel lag anscheinend, wie ich später erfahren habe, mitten in der Kölner Partymeile und so war an Schlaf in den Nächten nicht wirklich zu denken. Es gab zwar Schallschutzfenster, aber die reichten nur aus, den schlimmsten Lärm abzuhalten und ohne zusätzliche Ohrstöpsel war das Gegröle der zwei Häuser weiter Feiernden immer noch zu hören.

In der ersten Nacht gab es ein einziges Fenster auf und Fenster wieder zu und Ohrstöpsel rein. Um bei geschlossenen Fenstern zu schlafen, war es viel zu heiß und bei geöffneten Fenstern unerträglich laut.

Eins durfte ich mit Sicherheit feststellen: Die Kölner Kneipengänger haben Ausdauer! Erst gegen fünf Uhr morgens wurde es endlich leiser und ich konnte wenigstens ein bisschen Ruhe finden.

Wer demnach jetzt typische Kölner Ansichten erwartet, wird eher enttäuscht sein.

Nach dem sehr späten Frühstück, das übrigens ausgezeichnet war, bin ich dann langsam vom Friesenwall in Richtung Sportmuseum geschlendert.



Vielleicht war mein Wunsch nach etwas mehr Ruhe und einem guten Latte macchiato ausschlaggebend, dass ich das etwas versteckt liegende Café Stanton hinter der Antoniterkirche in der Schildergasse fand. Zu meiner Freude verließ gerade ein Paar das Café, sodass ich einen Sitzplatz auf der ansonsten voll besetzten Terrasse ergattern konnte. 


Blick vom Café auf die Kirche
An dem Vierertisch war noch Platz frei, so dass ich eine Platz suchende Frau an meinen Tisch gebeten habe. So kam ich nicht nur zu einem wirklich guten Latte macchiato, sondern auch zu einem äußerst netten Gespräch!


Nach dieser Stärkung ging es durch die Einkaufsstraßen und am Rhein entlang weiter meinem ursprünglichen Ziel entgegen.

Dabei begegnete ich einem riesigen Gorilla, sah einen verzweifelten und vergessenen Weihnachtsmann beim Versuch den rettenden Balkon zu erreichen und erblickte das wohl schmalste Hotel Kölns.





Bevor ich den Rhein erreichte, fiel mein Blick auf den rostigen Solarvogel, der laut der Künstlerseite eine Flügelspannweite von stolzen 650 cm aufweist.


Die weißen Woken an dem blauen Himmel bildeten den perfekten Hintergrund für den Rhein mit seinen Schiffen und Brücken.



Rechts sieht man den "Bug" des Schokoladenmuseums
Erblickt man den Turm der Hafenterrassen, weiß man, dass das Ziel in wenigen Minuten erreicht ist. Nur noch über eine schmale Brücke und das Sportmuseum, in dem das Wollfestival seine Tische aufgestellt hatte, ist in Sichtweite.



Ganz links sieht man das Sportmuseum
Drinnen fand ich dann ein Stückchen vom Paradies für Wollfreunde! Ein Meer von Wolle in allen erdenklichen Farben bot sich mir dar. Um mich herum außschließlich glückliche und sehr entspannte Gesichter! Da habe ich mich lange aufgehalten, Wolle bestaunt und natürlich auch welche gekauft! 





Von dem Kaffee dort und dem gemütlichen Weg zurück ins Hotel existieren keine weiteren Bilder. Ich war müde, glücklich und habe irgendwo unterwegs noch meinen Hunger gestillt, bevor ich gegen 23 Uhr wieder im Hotel landete.

Für Sonntag hatte ich nicht nur einen Bummel durch die Kölner Altstadt, sondern natürlich auch viele weitere Fotos geplant. Dieses Vorhaben fiel jedoch im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser! Es regnete ununterbrochen in Strömen und die Temperatur lag bei 15 Grad Celsius! 

Ich war glücklich, dass ich mein Regencape dabei hatte, sonst wäre es kritisch geworden, denn meine Strickjacke hatte den Weg in meinen Koffer verweigert und lag ungerührt zu Hause!

So bin ich also den gleichen Weg, den ich Samstag bei Sonnenschein genießen konnte, am Sonntag durch die von oben kommenden Wassermassen gelaufen.

Dafür war der gebuchte Workshop mit Tanja Osswald ein absolutes Highlight der Reise. Da ich die einzige Teilnehmerin war, bekam ich sozusagen einen Exklusiv-Workshop! Da Tanja eine sehr sympathische und liebenswerte Frau ist, hat mir der Workshop einen Heidenspaß gemacht und ich würde jederzeit wieder einen Kurs bei ihr buchen!

Abschiedfotos bei Regen




Montag früh ging es wieder Richtung Heimat, wo mich statt der kühlen 13 Grad, die mich in Köln verabschiedet hatten, Temperaturen um die 30 Grad begrüßten.

Alles in allem war es ein gelungenes Wochenende und ich hoffe, dass ich nächstes Jahr zum Wollfestival wieder in Köln sein kann.

P. S. Viele liebe Grüße an Frau Faber, deren Vorname ich leider vergessen habe, die in Köln als Verkäuferin im Oh!Calcutta arbeitet! Ich habe das nette Gespräch sehr genossen!

Auf ein baldiges Wiedersehen in Köln

Ariana



© Fotos & Text by Ariana Lazar 25/08/2015

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Sonntag, 23. August 2015

Stippvisite in der Reiterstadt Aachen

Voriges Wochenende war ich in Köln, um es mir beim Wollfestival gut gehen zu lassen. Da ich schon am Freitag angereist war, blieb mir am Nachmittag genügend Zeit für einen Abstecher in meine alte Heimatstadt.

In Aachen finden gerade die Reit-Europa-Meisterschaften statt, dafür fehlte mir jedoch die Zeit, ich wollte nur ein wenig durch die Stadt schlendern.

Leider haben die Aachener die Pferdegruppe, die man eigentlich als Erstes sehen sollte, wenn man den Bahnhof verlässt, nach einer Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes, sehr an den Rand gestellt. Was ich schade finde, denn sie sollten die Bedeutung Aachens als Reiterstadt hervorheben, dem wird dieser neue Stellplatz nicht gerecht.

Pferdegruppe auf dem Bahnhofsvorplatz - Künstler: Bonifatius Stirnberg
Auf dem folgenden Bild kann man gut erkennen, wie ungünstig der neue Standort der Pferde nach der Neugestaltung des Platzes ist. Auf älteren Postkarten ist noch die wesentlich zentralere Platzierung der Gruppe zu sehen. Hier zum Beispiel: Pferdegruppe am Aachener Hauptbahnhof
 

Trotz der an diesem Tag herrschenden Hitze bin ich dann durch die Stadt gelaufen. Natürlich dürfen die dazugehörigen Fotos nicht fehlen.

Theater
Elisenbrunnen

Pferd in einer Einkaufspassage
Eigenartiger Blick auf den Aachener Dom - Das einzige Domfoto des Tages!
Wer nach Aachen kommt, kommt an Printen nicht vorbei. Schon gar nicht, wenn die Schaufenster so eine Aussicht auf das bekannte Gebäck liefern, dass man hier das ganze Jahr über käuflich erwerben kann!


Äußerst beliebt bei Groß und Klein ist der Puppenbrunnen, dessen Figuren sich bewegen lassen!


Danach habe ich mich auf den Markt in ein Eiscafé gesetzt und meine schmerzenden Füße ausgeruht, immerhin ging es am Abend wieder zu Fuß zurück zum Bahnhof. Vom Bahnhofsvorplatz stammen darum auch die letzten Bilder des Tages.


Lampe? Kunstobjekt?
Der Blick in den Himmel am Ende eines schönen Tages
Ein schöner, wenn auch sehr anstrengender Tag ging damit zu Ende! Danach ging es zurück nach Köln, wo an den nächsten beiden Tagen viele entspannende Stunden und nette Menschen auf mich warteten.


Lieben Gruß

Ariana

P.S. Aachen ist immer eine Reise wert!


 
© Foto & Text by Ariana Lazar 23/08/2015

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Donnerstag, 20. August 2015

Besuch der Pfaueninsel

Sonntag vor zwei Wochen war ich auf der Pfaueninsel. Die Sonne brannte von einem fast wolkenlosen blauen Himmel und bescherte uns um die 31 Grad Hitze.

Wenn ich mit Begleitung unterwegs bin, mache ich weniger Fotos, weil mir der Mensch wichtig ist. Da ich aber seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr auf der Pfaueninsel war, ist trotzdem das eine oder andere schöne Bild entstanden.

Aufgrund mangelnder Parkplätze in Fährennähe ging es  zu Fuß durch den Wald zur Anlegestelle. Auf dem Weg dorthin entstanden die beiden folgenden Bilder.


Blick durch den Wald auf den Wannsee
An dem Tag befanden sich Unmengen von Touristen auf der Insel, so dass es eine Herausforderung wurde, Bilder zu bekommen, auf denen keine Menschen zu sehen sind.
Fregattenhafen
Ins Wasser gefallene Äste dienen den Enten als Rastplatz.

 
 An diesem Brunnen legten wir eine längere Rast ein. Das Plätschern des Wassers wirkt sehr entspannend.


Die seltsamen runden Auswüchse an diesem abgestorbenen Baum erregten meine Wissbegierde. Bei näherem Hinsehen erkennt man, dass es sich um Pilzbewuchs handelt.


Vom Namensgeber der Insel gelang mir nur ein einziges Foto und das zeige ich nur, weil ich kein anderes habe.


 Impressionen


Ein Tagpfauenauge nascht von den Blüten des Arznei-Baldrians
Beelitzer Jagdschirm
Teich mit Algenbewuchs. Im Vordergrund blühende Silber-Perowskie
Ausblick auf den Wannsee
Wannseeblick
Selbst die Wasserbüffel suchten den Schatten
Meierei im Stil eines gotischen Klosters
So ungefähr habe ich mir als Kind das Hexenhäuschen von Hänsel und Gretel vorgestellt.


Hortensien in blau und rosa
Üppige Hortensienblüten
Lustschloss
Indisches Blumenrohr (Canna) mit Besucher
Den Abschluss des virtuellen Rundgangs bilden die farbintensiven Hortensienn, die an einer Hauswand nahe bei der Anlegestelle der Fähre blühen.


Die Pfaueninsel ist immer einen Besuch wert und das war bestimmt nicht mein letzter Besuch dort!

Lieben Gruß

Ariana


© Foto & Text by Ariana Lazar /2015

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